
Neben den großen Religionen gibt es eine Vielzahl an kleineren Religionen und Kulten die nur eine geringe Verbreitung besitzen, oder Religionen sind die nicht menschlicher Herkunft sind. Es folgt eine Liste der wichtigsten dieser minderen Religionen.
Söhne des Judas
Die Söhne des Judas sind Anhänger der Lehren des Apostels Iscariote und seines Nachkommen Rah. Mehr als eine Religion ist dies also eine atheistische Philosophie die besagt, dass die Götter nicht existieren sondern der Glaube an sie in Wahrheit den Menschen in Ketten legt und seine Entwicklung begrenzt. Für die Söhne des Judas ist der Mensch selber der einzig wahre Gott der aber von den meisten nicht als solcher erkannt wird. Die Anhänger sind nur wenige. Sie bilden keine formelle Kirche oder Gruppierung. Es sind einfach nur Menschen die den göttlichen Glauben verachten.
Shajads und Beryls
Im Laufe der Geschichte wurden die Fürsten des Lichts und der Dunkelheit in einer Vielzahl von Religionen verehrt. Manchmal unter ihrem wahren Namen und oft genug auch als eine göttliche Entität. Verschiedene Beryls und Shajads wurden Zentrum von Götzendiensten vieler Kulturen sowohl für die Menschen als auch andere Rassen. Die Liste ist fast endlos, und auch in einigen der heutigen Religionen kann man Facetten der Beryls und Shajads finden.
Heute sind diese hohen Wesen nur einigen Okkultisten, Gelehrten und Hexern bekannt. Doch die Welt ist noch immer voller alter Tempel die zu ihren Ehren erbaut wurden. Allerdings sind die meisten davon heutzutage nur noch traurige Ruinen die nichtmal ein Schatten ihrer einstigen Herrlichkeit zeigen.
Einige der größten Religionen der Fürsten von Licht und Dunkelheit sind die folgenen.
Luminus Lacrimae: Dies ist die Religion der die meisten Sylvain folgen in der C’iel direkt als die hohe Dame des Lichts verehrt wird. Diese Religion sieht C’iel als die göttliche Einheit die Gaira, dem Boten der Dunkelheit gegenüber steht. Die Beryl gelten als eigene göttliche Wesen und bilden mit C‘iel ein Pantheon des Lichts. Hier wird kein Beryl einzeln verehrt sondern alle zusammen in einer Einheit.
Die Religion besitzt eine komplexe kirchliche Struktur geführt durch die Syl’ariath Elderein C’iel (was so viel bedeutet wie „Erwählte des Lichts“) und sieben getrennten Kirchen die alle einem Beryl gewidmet sind. Des Weiteren besitzt dieser Glaube unzählige Traditionen, Bräuche und Formalismen die teilweise eine derartige Komplexität erlangen, zu der keine andere Religion je fähig war. Die Tage dieser Religion sind schon längst passé, auch wenn einige Sylvain auch heute noch diesen Glauben pflegen.
Tenebrae Carmen: Der Kult der Shajads ist weit weniger strukturiert als die Kirche der Beryls da die Bande zwischen den Fürsten der Dunkelheit schon von jeher wesentlich schwächer waren und sie schon immer auch miteinander in Konflikt geraten sind. Aus diesem Grund sahen die Duk’Zarist in ihrer Glaubensrichtung die Anbetung einzelner Shajad immer unabhängig der anderen Entitäten. Tenebrae Carmen (Was so viel wie „das Lied der Dunkelheit“ bedeutet) ist mehr ein Sammelbegriff unter dem alle auf den Shajad basierenden Kulte der Duk’Zarist Platz fanden obwohl es eigentlich keinerlei Verbindungen dazwischen gab.
Oposium: Diese eigenartige Religion war nie den Beryls oder Shajads gewidmet sondern wandte sich direkt an C’iel und Gaira (die innerhalb dieser Religion Hormuz und Ahrinan genannt wurden), die als ein Paar gegensätzlicher Kräfte verehrt wurden. Dieser Glaube wurde primär von einigen spirituellen Fraktionen der Deva praktiziert, fand aber nie auch nur annähernd Anklang bei den anderen Übernatürlichen Rassen.
Arium
Es ist nicht viel über diese Religion bekannt, außer dass sie von den Deva praktiziert wurde und auf den großen Kräften der Schöpfung basierte. Die Religion spricht von der Existenz einer übergeordneten spirituellen Masse die sie Nexus nannten, aus der alles erschaffen wurde. Die Repräsentanten des Nexus waren die Aeonen und die Deva waren der Meinung, dass sie durch das binden dieser Kräfte selber zu Göttern werden konnten.
Abgesehen von den wenigen überlebenen Deva weiß kaum einer noch wie diese Religion praktiziert wurde, auch wenn die Mitglieder des Orden des Jehudah Aspekte dieses Glaubens in ihre eigenen Grundsätze übernommen und angepasst haben.
Der Glaube von Aramienne
Dies ist der Glaube der in den heutigen Gebieten von Kushistan, Salazar und Stygia vorherrschte bevor El Eyad den Glauben von Jihamath predigte. Es ist eine vergessene Religion unter vielen anderen. Heute gibt es einzig noch einige wenige Stämme in der Wüste von Salazar die diesem Glauben anhängen.
Der Glaube basierte auf einem großen und zahlreichen Pantheon wobei die Götter die mächtigsten waren die über Leben und Tod gebieten konnten. Einige Legenden behaupten, dass die Götter dieses Glaubens vom Sand der Zeit begraben wurden und dort bis zum Ende der Welt warten und bis dahin die Menschen in ihren Träumen verfolgen. Nur zwei Namen dieser Götter sind bis zum heutigen Tage noch erhalten geblieben. Ulrioka Yama, der Herr des Sandes und Devah die Schöpferin des Lebens.
Die Transzendierten
Dieser Kult hatte eine kurze Hochblüte während des Zeitalters des Chaos. Die Grundsätze besagten dass ein Sterblicher genug Macht ansammeln konnte um selber ein Gott zu werden. Nach den wenigen Quellen die heute noch existieren muss es um die 20 Personen gegeben haben, die dies sogar geschafft haben. Viele im Volk wählten solch einen Transzendierten als Idol aus um sein Leben in jedem kleinsten Aspekt exakt zu kopieren in Der Hoffnung ebenfalls diese Stuffe der Existenz zu erreichen. Dies wurde gerne auch als der Weg der Erleuchtung betitelt.
Von jenen die transzendierten sind die Bekanntesten Selene, die Göttin des Mondes die noch heute von der gleichnamigen Meuchlergilde angebetet wird wie auch Markushias (der im Nachhinein von der Kirche heiliggesprochen wurde) der einst Phaïon Eien Seimon vor der Armee des Kaisers Amaterasu no Mikoto verteidigt hatte.